Mein Einstieg als Project Professional in Hamburg
– Paul Lutz-Schulze zur Wiesch –

Selbstständig versus angestellt

So manch geplagter Arbeitnehmer träumt davon, sein eigener Chef zu sein: Selbstbestimmt entscheiden, wann und für wen man arbeitet, interessante Projekte, ein ständig neues Umfeld etc. Doch die Selbständigkeit ist nicht nur mit Chancen der Freiheit verbunden, sondern auch mit einigen Risiken. Wer herausfinden will, ob die eigenen Kernkompetenzen von Unternehmerseite nachgefragt werden, welchen Nutzen sie bringen und warum sich Unternehmen für einen entscheiden sollten, kann sich bei Treuenfels Projects über seine Methoden-, Fach- oder Branchenkenntnisse unter Beweis stellen, bevor er als Einzelkämpfer den Schritt in die Selbständigkeit wagt. Paul ist diesen Weg mit uns gegangen und berichtet über seine Erfahrungen als Projects Professional bei Treuenfels. Susanne Schnelle, zuständig für die Kommunikation bei Treuenfels, ist mit ihm ins Gespräch gekommen.

Susanne
Paul, wie bist du zu Treuenfels Projects gekommen?

Paul
Auf der Suche nach einem neuen Job, habe ich mich vor zwei Jahren an Treuenfels Professionals gewandt und schon damals einen sehr guten Eindruck gewonnen. Es hat sich zu dieser Zeit aber noch nichts wirklich Passendes ergeben. Anfang 2021 bekam ich dann von meiner Ansprechpartnerin eine Anfrage, ob ich mir vorstellen könne, als Project Professional für den neuen Geschäftsbereich Treuenfels Projects zu arbeiten. Ich habe das wie ein Interim Management in Festanstellung verstanden. Und es kam wie gerufen. Denn nach mittlerweile 13 Jahren im Beruf ging ich gerade mit dem Gedanken schwanger, mich eventuell selbständig zu machen. Ich habe schon einiges an Berufserfahrung, war bei E.ON sowie in einem Textilrecycling-Unternehmen und die letzten vier Jahre bei Stage Entertainment. Die Arbeit im Krisenjahr Corona war besonders intensiv, aber auch interessant, weil man Sachen machen durfte, die einem im normalen Alltag nicht begegnen. Nichtsdestotrotz wollte ich etwas Neues starten.

Susanne
Du wolltest also Interim Manager werden. Warum hast du dich dann für eine Festanstellung bei Treuenfels Projects entschieden?

Paul
Nach drei bis vier Jahren in einem Job hat es mich immer schon zu neuen Ufern gezogen. Es reizt mich, viele Unternehmen, Menschen, unterschiedlichste Aufgabengebiete kennen zu lernen und mir ein eigenes Netzwerk aufzubauen. Daher der Gedanke an das Interim Management. Nur bin ich jetzt 40 Jahre alt, habe Familie und drei Kinder und frage mich, ob ich den Schritt in die Selbständigkeit tatsächlich jetzt schon wagen soll. Dass ich Sicherheit mit Jobrotation über eine Anstellung bei Treuenfels Projects verbinden kann, war für mich neu. Es ist ein also Testballon mit Perspektive. Stelle ich dann fest, dass mir feste Strukturen doch besser gefallen, ist der Weg zurück nicht versperrt. Das finde ich prima!

Susanne
Wie war der erste Kontakt mit Treuenfels Projects?

Paul
Mit Claudia hatte ich ein erstes Online-Treffen von einer halben Stunde. Sie ist eine sehr interessante Person, hat viel Erfahrung im Aufbau des Geschäfts und hat mein Interesse deutlich verstärkt. Von vornherein fühlte ich mich sehr gut aufgehoben und sicher.Auch später nach meiner Einstellung wurde ich sehr freundlich mit Willkommensbrief und bunten Smarties empfangen und habe viele Kolleginnen und Kollegen kennen gelernt. Dazu gehören Marina, Sarah und Alex natürlich, sowie Sunny, unsere Office Managerin am Steinhöft, die eine große Hilfe in vielen Bereichen ist sowie demnächst Dominic, der im August als Project Professional gestartet ist.

Susanne
Wie lief der erste Einsatz an?

Paul
Ich bin Anfang Juli bei Treuenfels Projects gestartet, kam zur Mitte des Monats dann in den ersten Einsatz und das bei einem in Harburg ansässigen, mittelständisch geprägten sowie europaweit agierenden Unternehmen. Meine Aufgaben hier ist eine sehr operative im Produktionscontrolling. Es gab eine Umstrukturierung, einige Personalveränderungen und infolgedessen einen Stau an Arbeiten, die ich mit meinem Handwerkszeug im Controlling gut in den Griff bekomme, ohne ganz tief in die Strukturen eingebunden zu sein. Zum 1. September kommen zwei neue Controller, die mich und meinen Interimskollegen ablösen werden.

Susanne
Wie sieht dich das Team beim Kunden?

Paul
Ich bin nicht allein dort. Beim Kunden sind neben mir als Project Professional noch weitere von Treuenfels eingesetzte Interim Manager. Meine Kollegin im Controlling soll ohne schlechtes Gefühl in den Urlaub gehen. Für mich ist es ein schönes Gefühl, sie entlasten und Themen in ihrer Abwesenheit vorantreiben zu können. Ich bringe meine unterstützende Rolle gut rüber.

Susanne
Welche Möglichkeiten hast du, dein Projektthema zu beeinflussen? Welche Erwartungen knüpfst du an künftige Projekte? Gibt es Schwerpunkte oder Bereiche, die dich besonders interessieren?

Paul
Generell bin ich sehr breit interessiert und es geht mir erstmal darum, viele Unternehmen und neue Gesichter kennen zu lernen. Dafür sind Projektzeiträume von zwei bis vier Monaten ideal. Darüber hinaus würde ich gerne mein Wissen im Bereich BI-Reportingstrukturen und -systeme aufbauen und vertiefen, sowohl über Projekte als auch über Seminare. Das ist das Schöne an Treuenfels. Der Mitarbeiter steht sehr im Vordergrund und ich erkenne ein echtes Interesse, mich fortzubilden, damit ich flexibler einsetzbar bin. Es ist eine Idealsituation: Ich kann mich fachlich verbessern und gleichzeitig mein Wissen in Projekten einsetzen.

Susanne
Ist Weiterbildung etwas, was bei deinen bisherigen Arbeitgebern zu kurz kam?

Paul
In den beiden mittelständischen Unternehmen, für die ich gearbeitet habe, stand die Weiterbildung der Mitarbeiter nicht sonderlich im Fokus. In großen Konzernen sieht es da schon besser aus.

Susanne
Was ist für dich der größte Unterschied eines Project Professionals zu einem klassischen Berater?

Paul
Meine Erfahrung der letzten Jahre war, dass Berater eher strategisch arbeiten, vieles im Projekt vorbereiten, aber das Unternehmen verlassen, sobald es an die Umsetzung geht. Nun lässt sich aber nicht jede Eventualität auf Powerpoint festhalten und voraussehen. Hier bin ich an der Umsetzung beteiligt und das hat mir auch die letzten Jahre am meisten Spaß gemacht.

Susanne
Lieben Dank für das Gespräch, Paul!

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